LITERATUR/KUNST/FILM/MUSIK/KULINARIK

NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN:


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ARCHIV:

 

 

Samstag 6.4., 18Uhr

 

CUCUCUNST & CULINARIK

Vortrag: Velázquez: Schönheit und Verfall

 

Referentin: Martina Hundt 

 

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Menü:

Gazpacho

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Pollo guisado al azafran con arroz (Geschmortes Safranhühnchen an Reis)

oder

Potaje de garbanzos (Kichererbseneintopf)

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Tarta de vino (Weinkuchen

Alle Interessierten sind zum Zuhören und Genießen herzlich eingeladen.

 

Preis (Vortrag/Menü): 20€/15€

Anmeldung erforderlich bis zum 4.4. unter

cafecucu@cafecucu.com oder

telefonisch unter 01753292282 (Di-Sa ab 17Uhr)

 

Diego Velázquez, Venus del espejo (Venus vor dem Spiegel), 1650

CUCUMUSIK & KULINARIK

MUSIK & SNACKS DER 20er:


CUCUMUSIK:

20.3.2019, 19.30Uhr:

MARIO MAMMONE (Gesang, Gitarre) & SEBASTIAN SCOBEL (Piano)

Lovesongs im frühen Jazz”

Eintritt 12€

 




Dienstag, 15.1., 18Uhr
GESPRÄCH ÜBER BÜCHER III: 
La Cache/Das Versteck 
von Christophe Boltanski
Studierende und MitarbeiterInnen der Siegener Romanistik sprechen in lockerer Atmosphäre über ausgewählte Bücher. Beim letzten Büchergespräch in diesem WS geht es um "La Cache/Das Versteck" von Christophe Boltanksi. Zu Gast ist Prof. Dr. Ursula Renner-Henke von der Universität Duisburg-Essen. 
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ÜBER DAS BUCH:
"Diese Familie war nur eine lange Reihe von Pseudonymen, Spitznamen, gekauften oder erfundenen Alias. Namen, mehr oder weniger stark, sich vor anderen zu verstecken, die sich alle die gleiche Frage stellten: Wer sind wir?"
Christophe Boltanski schafft es in "La Cache", anhand einzelner Zimmer in einem Haus, Stück für Stück die Puzzleteile seiner eigenen Familiengeschichte aufzudecken, die von Flucht, Ängsten und Verstecken geprägt ist. Indem er sich immer weiter in das Innere des Hauses vorarbeitet, erfährt der Leser bizarre Details über die einzelnen Mitglieder der renommierten Intellektuellen-und Künstlerfamilie, ihre extravaganten Gewohnheiten, ihre Ängste, ihre Migrationsgeschichte und das gemeinsame Leben unter einem Dach.
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Besucher*innen sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Eintritt frei.

 


11.12.2018

GESPRÄCH ÜBER BÜCHER II: Histoire de la violence (2017)/Im Herzen der Gewalt (2018) von Édouard Louis

Studierende und MitarbeiterInnen der Siegener Romanistik sprechen in lockerer Atmosphäre über ausgewählte Bücher. In der zweiten Ausgabe der Veranstaltungsreihe behandeln Prof. Dr. Walburga Hülk-Althoff, Prof. Dr. Gregor Schuhen (Universität Koblenz-Landau) und Jérémy Fischbach den autobiografischen Roman "Histoire de la violence" (Im Herzen der Gewalt) von Édouard Louis.
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ÜBER DAS BUCH:

In seinem autobiografischen Roman 'Im Herzen der Gewalt' rekonstruiert der französische Bestsellerautor Édouard Louis die Geschehnisse einer dramatischen Nacht, die sein Leben für immer verändert. Auf der Pariser Place de la République begegnet Édouard in einer Dezembernacht einem jungen Mann. Eigentlich will er nach Hause, aber sie kommen ins Gespräch. Es ist schnell klar, es ist eine spontane Begegnung, Édouard nimmt ihn, Reda, einen Immigrantensohn mit Wurzeln in Algerien, mit in seine kleine Wohnung. Sie reden, sie lachen, aber was als zarter Flirt beginnt, schlägt um in eine Nacht, an deren Ende Reda Édouard mit einer Waffe bedrohen wird. Indem er von Kindheit, Begehren, Migration und Rassismus erzählt, macht Louis unsichtbare Formen der Gewalt sichtbar.

 







Mittwoch, 31.10., 18Uhr im Café Cucú

 

Film&Culinarik: 

Kürbistag (15€)

Kürbissuppe pikant und fein & Kürbisdessert

&

FILM (Henry Selick: Nightmare before Christmas, 1993)

(Achtung: Anmeldung aus organisatorischen Gründen bis zum 30.10.2018 erforderlich!)

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14. Juli 2018 CucúMusik&Culinarik

 

LIVEMUSIK &PAELLA 

 


29. Juni, 20.30Uhr CucúMusik:

Hartmut Sperl Trio feat.  Judith Adarkwah Gesang

mit Hutsammlung

 

Hartmut-Sperl-Trio, feat. Judith Adarkwah

 

Eine Formation, die improvisatorisch zwischen Jazz-,Soulstandards und Rockbearbeitungen musiziert und jedem Einzelnen breiten Raum zu solistischen Ausflügen lässt. Interessant klingen vor allem die Versionen lyrischer Hendrix-Songs wie „The Wind Cries Mary“, aber auch Rhythm n’Blues-Klassiker wie „Route 66“ finden bei den Hörern großen Anklang.

Das Trio besteht aus Florian Schnurr, Schlagzeug, Stefan Schwarzinger, Kontrabass und Hartmut Sperl, Piano. Die Vokalistin Judith Adarkwah rundet das Quartett ab.


12. Juni, 18Uhr, CucúLit:  

der argentinischee Autor Patricio Pron

liest aus 

El espíritu de mis padres sigue subiendo en la lluvia, 2011 // 

Der Geist meiner Väter steigt im Regen auf, 2013

zweisprachige Lesung/Gespräch

Der Abend beginnt mit der Lesung und anschließendem Gespräch mit dem Autor.

 

Dazu werden hausgemachte argentinische Spezialitäten serviert.

Das Menü besteht aus:

 

Parrillada/Gegrilltes & Salat & Dessert & ein Getränk 

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Mitdiskutieren und Genießen.

 

Preis (Lesung/Menü): 20€ 

 

Anmeldung erwünscht bis zum 10.6.2018 unter 

cafecucu@cafecucu.com oder telefonisch unter 01753292282

 

       © Casa de América/Jorge del Campo

Patricio Pron wurde 1975 in Rosario, Argentinien, geboren, hat in Göttingen in Romanistik promoviert und lebt heute in Madrid. Für seine Erzählungen erhielt er 2004 den Juan Rulfo Short Story Prize. 2010 wurde er in die spanische Ausgabe der „Granta“-Anthologie aufgenommen, unter die 20 besten spanischsprachigen Autoren unter 40 gewählt.

Patricio Pron es autor de seis libros de relatos, entre los que se encuentran Trayéndolo todo de regreso a casa. Relatos 1990-2010 (2011), La vida interior de las plantas de interior (2013) y Lo que está y no se usa nos fulminará (2018), así como de siete novelas, entre ellas, El comienzo de la primavera (2008, ganadora del Premio Jaén de Novela y distinguida por la Fundación José Manuel Lara como una de las cinco mejores obras publicadas en España ese año), El espíritu de mis padres sigue subiendo en la lluvia (2011), Nosotros caminamos en sueños (2014) y No derrames tus lágrimas por nadie que viva en estas calles (2016); también de la novela para niños Caminando bajo el mar, colgando del amplio cielo (2017) y del ensayo El libro tachado: Prácticas de la negación y del silencio en la crisis de la literatura (2014).

 

Su trabajo ha sido premiado en numerosas ocasiones (entre otros, con el premio Juan Rulfo de Relato 2004), antologado de forma regular y traducido al noruego, francés, italiano, inglés, neerlandés, alemán, portugués y chino. En 2010 la revista inglesa Granta lo escogió como uno de los veintidós mejores escritores jóvenes en español del momento. Más recientemente recibió el Premio Cálamo Extraordinario 2016 por el conjunto de su obra. Pron es doctor en filología románica por la Universidad Georg-August de Göttingen (Alemania) y vive en Madrid.

 

El espíritu de mis padres sigue subiendo en la lluvia, 2011 //

 

 Un joven escritor argentino regresa a su país de origen para despedirse de su padre enfermo y se adentra involuntariamente en la historia de su familia a la vez que en la suya propia. Al hacerlo, procura comprender quién fue su padre y en qué creyó durante los años que precedieron a su nacimiento, un período de convulsión política en Argentina lleno de atrocidades y clandestinidad. También descubre que su padre buscaba antes de morir a un hombre desaparecido en extrañas circunstancias, y se pregunta si en su historia y en la de su padre no hay una simetría. Desde el primer momento se intuye la gravedad del asunto, que apunta al sustrato podrido de una pequeña comunidad de la Pampa argentina, pero también una segunda simetría: el desaparecido era hermano de una joven amiga de su padre, secuestrada y asesinada por las fuerzas represivas del Estado argentino en 1977, y la búsqueda del joven escritor argentino que narra esta historia se convierte en la de un padre pero también en la de una respuesta, por dolorosa que ésta sea

 

Der Geist meiner Väter steigt im Regen auf, 2013

 

Ein junger Mann kehrt aus Deutschland nach Argentinien zurück, weil der Vater im Krankenhaus liegt. Er wohnt wieder daheim, wie in seiner idyllischen Kindheit und Jugend. Im Schreibtisch des Vaters entdeckt er jedoch Zeitungsausschnitte und Fotos, die eine ihm unbekannte Vergangenheit enthüllen. Wer waren die Freunde des Vaters? Warum starb sein Mitschüler, und wohin verschwand dessen Schwester? Indem er alldem nachgeht, findet er heraus, dass seine Eltern während der argentinischen Militärdiktatur politisch aktiv waren, sich an gefährlichen Aktionen beteiligten und täglich das für ihn so unbeschwerte Familienleben riskierten. Alles war anders, als er dachte. Seine Familie, sein ganzes Leben erscheinen in einem neuen Licht. Ihm wird bewusst, was die Eltern alles leisteten, damit er heute so leben kann, wie er lebt. Patricio Pron erzählt temporeich und poetisch, anhand von Briefen und Fotos, Zeitungsartikeln, Träumen und Erinnerungen von einer Elterngeneration, die in Argentinien für all jene Freiheiten gekämpft hat, die heute so selbstverständlich erscheinen.

 



30. Mai: CucúKunst:

Frida Kahlo – Kulturelle Ikone

18Uhr

Studierende des Projektseminars unter der Leitung von Dr. Beatrice Schuchardt präsentieren verschiedene Aspekte der mexikanischen Künstlerin: Biographie-Film-Kinderbuch- Magischer Realismus-Mode-Netzkultur-Werbung

 


19. Mai: CucúMusik: Bastian live

(mit special guest LK)

 

19Uhr, Eintritt frei

(https://www.facebook.com/OfficialBastian/)

 


CUCÚKUNST: Freitag, 23.3.2018, 18.00Uhr

Dionysos: Gott des Rausches und Wahnsinns im Spiegel der Kunst

 

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Referentin: Martina Hundt

 

Der Abend beginnt mit dem Vortrag.

Im Anschluss wird das dazu passende hausgemachte Menü serviert:

 

Fenchel-Kartoffel-Wein-Suppe 

mit gerösteten Pinienkernen

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sp. Käseteller mit Weintrauben

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Weinkuchen

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Rioja (0,1l)

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Mitdiskutieren und Genießen.

 

Preis (Vortrag&Menü): 20€ 

CARAVAGGIO: BACCHUS, 1592


CUCÚKUNST/FILM

Dienstag, 27.2.2018, 17.30Uhr

VORTRAG & FILM (Julie Taymor: Frida, 2002) & CULINARIK

 

Der Abend beginnt mit einem Vortrag zu Frida Kahlo, ihrem Leben, ihrer Kunst.

Referentin: Dr. Isabel Maurer Queipo

 

Im Anschluss wird der Film gezeigt & mexikanische Spezialitäten serviert.

Das hausgemachte Menü besteht aus:

Chili con Carne/Burrito/Nachos mit Chili- und Guacamole-Salsas & ein Getränk (mex. Bier/Wein oder alkoholfrei)

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Zuschauen, Genießen und Mitdiskutieren.

 

Preis (Vortrag/Film/Menü): 25€ 

 

Anmeldung erforderlich bis zum 25.2.2018 unter 

cafecucu@cafecucu.com oder telefonisch unter 01753292282

 


CUCÚLIT:

Samstag, 3.2.2018, 18Uhr

Zweisprachige Lesung (französisch/deutsch)

FATOU DIOME: Der Bauch des Ozeans (2003)

 


CUCÚKUNST:

Freitag, 2.2.2018, 18Uhr
1. Siegener ArtNight: FRIDA KAHLO

 


CUCÚLIT:

Mittwoch, 17.1.2018, 18Uhr:

Karl Heinz Götze liest aus seinen Büchern:

Immer Paris (2002)

Was aus der Heimat wurde (2017)

 

 

Vita

Karl Heinz Götze, geboren 1947 in Hofgeismar, war Professor für deutsche Literatur und Zivilisation an der Universität Aix-en-Provence. Er hat Bücher über die Geschichte der Germanistik, über Böll, Koeppen und Weiss, über das heutige Frankreich und über die französische Küche veröffentlicht. Bei S. Fischer erschien zuletzt »Französische Affären« und »Les Chefs«. Seit 2015 pendelt er zwischen der Provence und Frankfurt.

zu Was aus der Heimat wurde::

Der erfolgreiche Autor Karl Heinz Götze kehrt in seinem neuen Buch »Was aus meiner Heimat wurde, als ich lange weg war: Eine Rückkehr nach Deutschland« nach fast vierzig Jahren in seinen Heimatort in der nordhessischen Provinz zurück. Von dort zog es ihn einst als jungen Mann zum Studium nach Frankreich – für ihn damals wie heute ein Land der Verheißungen. Er betrachtet diesen Erinnerungsort, um das Wiedergefundene mit dem Heutigen zu konfrontieren. Wie hat sich das Leben der Familien verändert? Wie hat sich das Verhältnis zu Kindern, wie haben sich die Kindheiten verändert? Hat sich gar die Landschaft gewandelt? Götze schreibt sowohl über das vertraute Gefühl von Heimat als auch das Fremde in ihr. Er beschreibt, wie wir Heimat definieren und wie gesellschaftliche Wandlungsprozesse in den vergangenen Jahrzehnten ihren Stellenwert beeinflusst haben. Karl Heinz Götze blickt unsentimental auf das, was wir Heimat nennen.

zu Immer Paris:

Besichtigt werden klassische Pariser Erinnerungsorte wie der Eiffelturm oder Notre-Dame, die ein Geschichtsverhältnis repräsentieren, wie man es in Deutschland vergeblich sucht. Besichtigt werden im Westen die Champs-Elysees, der Ort nationaler Repräsentation und weltstädtischen Luxus, aber auch der Vermassung. Wir werden durch die Problemviertel des Nordens wie Barbes und die Goutte d'Or geführt, wo die Stadt immer neue Immigranten aufnimmt, ohne Ghettos zu bilden. Besichtigt wird der neue Osten, wo mit der Bibliotheque Nationale ein ganz neues Stadtviertel entsteht, das Quartier Latin und das Marais, Viertel, in denen die Entwicklungen der französischen Gesellschaft sichtbar und spürbar werden.